Jefferson Davis
(geb. 1808,  † 1889)

Einziger Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika

Regierungszeit: 1861 – 1865 (Konföderation)
Parteizugehörigkeit: Demokrat
Heimatstaat: Kentucky (Südstaat)
Haltung zur Sklaverei: pro (Sklavenhalter)

Davis, als jüngstes von zehn Kindern geboren, absolvierte eine Offiziersausbildung an der Militärakademie West Point. Aus gesundheitlichen Gründen nahm er 1835 seinen Abschied und wurde Baumwollpflanzer. Für die Dauer des Krieges gegen Mexiko um die Freiheit von Texas trat er wieder in die Armee ein, war dann Senator und unter Präsident Pierce (1853 - 57) Kriegsminister. In den vier folgenden Jahren wurde er, wiederum als Senator, zum energischen Verfechter der Südstaaten-Interessen.

Nach der Wahl des Republikaners Lincoln zum Präsidenten traten, angefangen mit South Carolina, bis zum 9. Februar 1861sieben Südstaaten aus der Union aus und gründeten eine neue Republik. Davis wurde, ohne danach gestrebt zu haben, zum Präsidenten der Südstaaten-Konföderation gewählt. Am 15. April erklärte Lincoln, der behauptet hatte, den Süden nicht anzugreifen zu wollen, den Konföderierten Staaten von Amerika den Krieg. Daraufhin schlossen sich weitere vier Sklavereistaaten der Sezession an. Die Hauptstadt wurde aus dem Staat Alabama nach Richmond/Virginia verlegt, von wo aus Jefferson Davis vier Jahre lang die Südstaaten verteidigte und regierte.

Am Ende des Krieges wurde er von Unionstruppen gefangen genommen, zwei Jahre ohne Anklage im Gefängnis festgehalten und dann freigelassen, ohne daß ein Prozeß stattgefunden hätte. Um keinen Kniefall vor den Siegern machen zu müssen, verzichtete er auf seinen Senatssitz in Washington und versuchte sich erfolglos als Geschäftsmann. 1881 veröffentlichte er ein Buch über die Geschichte der Sezession und seiner Konföderationsregierung. Davis starb 1889 in New Orleans, sein Grab wurde vier Jahre später nach Richmond verlegt.

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Alle Präsidenten der USA

1. George Washington (geb. 1732,  † 1799) aus Virginia (Süd) 1789 - 1797 Föderalist
2. John Adams (geb. 1735,  † 1826) aus Massachusetts (Nord) 1797 - 1801 Föderalist
3. Thomas Jefferson (geb. 1743,  † 1826) aus Virginia (Süd) 1801 - 1809 Republikaner *
4. James Madison (geb. 1751,  † 1836) aus Virginia (Süd) 1809 - 1817 Republikaner *
5. James Monroe (geb. 1758,  † 1831) aus Virginia (Süd) 1817 - 1825 Republikaner *
6. John Quincy Adams (geb. 1767,  † 1848) aus Massachusetts (Nord) 1825 - 1829 Republikaner *
7. Andrew Jackson (geb. 1767,  † 1845) aus North Carolina (Süd) 1829 - 1837 Demokrat
8. Martin van Buren (geb. 1782,  † 1862) aus New York (Nord) 1837 - 1841 Demokrat
9. William H. Harrison (geb. 1773,  † 1841) aus Virginia (Süd) 1841 (verstorben) Whig
10. John Tyler (geb. 1790,  † 1862) aus Virginia (Süd) 1841 - 1845 Whig
11. James K. Polk (geb. 1795,  † 1849) aus North Carolina (Süd) 1845 - 1849 Demokrat
12. Zachary Taylor (geb. 1782,  † 1850) aus Virginia (Süd) / Kentucky 1849 - 1850 (verstorben) Whig
13. Millard Fillmore (geb. 1800,  † 1874) aus New York (Nord) 1850 - 1853 Whig
14. Franklin Pierce (geb. 1804,  † 1869) aus New Hampshire (Nord) 1853 - 1857 Demokrat
15. James Buchanan (geb. 1791,  † 1868) aus Pennsylvania (Nord) 1857 - 1861 Demokrat
16. N Abraham Lincoln (geb. 1809,  † 1865) aus Kentucky (Süd) 1861 - 1865 (ermordet) Republikaner
16. S Jefferson Davis (geb. 1808,  † 1889) aus Kentucky (Süd) 1861 - 1865 (Konföderation) Demokrat
17. Andrew Johnson (geb. 1808,  † 1875) aus North Carolina (Süd) 1865 - 1869 Republikaner
18. Ulysses S. Grant (geb. 1822,  † 1885) aus Ohio (Nord) 1869 - 1877 Republikaner
19. Rutherford B. Hayes (geb. 1822,  † 1893) aus Ohio (Nord) 1877 - 1881 Republikaner
20. James A. Garfield (geb. 1831,  † 1881) aus Ohio (Nord) 1881 (ermordet) Republikaner
21. Chester A. Arthur (geb. 1830,  † 1886) aus Vermont (Nord) 1881 - 1885 Republikaner
22. Grover Cleveland (geb. 1837,  † 1908) aus New Jersey (Nord) 1885 - 1889 Demokrat
23. Benjamin Harrison (geb. 1833,  † 1901) aus Ohio (Nord) 1889 - 1893 Republikaner
24. Grover Cleveland (geb. 1837,  † 1908) aus New Jersey (Nord) 1893 - 1897 Demokrat
25. William McKinley (geb. 1843,  † 1901) aus Ohio (Nord) 1897 - 1901 (ermordet) Republikaner
26. Theodore Roosevelt (geb. 1858,  † 1919) aus New York (Nord) 1901 - 1909 Republikaner
27. William H. Taft (geb. 1857,  † 1930) aus Ohio (Nord) 1909 - 1913 Republikaner
28. Woodrow Wilson (geb. 1856,  † 1924) aus Virginia (Süd) 1913 - 1921 Demokrat
29. Warren G. Harding (geb. 1865,  † 1923) aus Ohio (Nord) 1921 - 1923 (verstorben) Republikaner
30. Calvin Coolidge (geb. 1872,  † 1933) aus Vermont (Nord) 1923 - 1929 Republikaner
31. Herbert C. Hoover (geb. 1874,  † 1964) aus Iowa 1929 - 1933 Republikaner
32. Franklin D. Roosevelt (geb. 1882,  † 1945) aus New York 1933 - 1945 (verstorben) Demokrat
33. Harry S. Truman (geb. 1884,  † 1972) aus Missouri 1945 - 1953 Demokrat
34. Dwight D. Eisenhower (geb. 1890,  † 1969) aus Texas 1953 - 1961 Republikaner
35. John F. Kennedy (geb. 1917,  † 1963) aus Massachusetts 1961 - 1963 (ermordet) Demokrat
36. Lyndon B. Johnson (geb. 1908,  † 1973) aus Texas 1963 - 1969 Demokrat
37. Richard M. Nixon (geb. 1913,  † 1994) aus California 1969 - 1974 Republikaner
38. Gerald Ford (geb. 1913) aus Michigan 1974 - 1977 Republikaner
39. James E. „Jimmy“ Carter (geb. 1924) aus Georgia 1977 - 1981 Demokrat
40. Ronald Reagan (geb. 1911) aus Illinois 1981 - 1989 Republikaner
41. George Bush (geb. 1924) aus Massachusetts 1989 - 1993 Republikaner
42. Bill Clinton (geb. 1946) aus Arkansas 1993 - 2001 Demokrat
43. George W. Bush (geb. 1946) aus Texas 2001 - Republikaner

Jefferson Davis
(geb. 1808,  † 1889)

Südstaaten-Fahne
Jefferson Davis

Einziger Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika

Regierungszeit:1861 – 1865 (Konföderation)
Parteizugehörigkeit:Demokrat
Heimatstaat:Kentucky (Südstaat)
Haltung zur Sklaverei:pro (Sklavenhalter)
  

Davis, als jüngstes von zehn Kindern geboren, absolvierte eine Offiziersausbildung an der Militärakademie West Point. Aus gesundheitlichen Gründen nahm er 1835 seinen Abschied und wurde Baumwollpflanzer. Für die Dauer des Krieges gegen Mexiko um die Freiheit von Texas trat er wieder in die Armee ein, war dann Senator und unter Präsident Pierce (1853 - 57) Kriegsminister. In den vier folgenden Jahren wurde er, wiederum als Senator, zum energischen Verfechter der Südstaaten-Interessen.

Nach der Wahl des Republikaners Lincoln zum Präsidenten traten, angefangen mit South Carolina, bis zum 9. Februar 1861sieben Südstaaten aus der Union aus und gründeten eine neue Republik. Davis wurde, ohne danach gestrebt zu haben, zum Präsidenten der Südstaaten-Konföderation gewählt. Am 15. April erklärte Lincoln, der behauptet hatte, den Süden nicht anzugreifen zu wollen, den Konföderierten Staaten von Amerika den Krieg. Daraufhin schlossen sich weitere vier Sklavereistaaten der Sezession an. Die Hauptstadt wurde aus dem Staat Alabama nach Richmond/Virginia verlegt, von wo aus Jefferson Davis vier Jahre lang die Südstaaten verteidigte und regierte.

Am Ende des Krieges wurde er von Unionstruppen gefangen genommen, zwei Jahre ohne Anklage im Gefängnis festgehalten und dann freigelassen, ohne daß ein Prozeß stattgefunden hätte. Um keinen Kniefall vor den Siegern machen zu müssen, verzichtete er auf seinen Senatssitz in Washington und versuchte sich erfolglos als Geschäftsmann. 1881 veröffentlichte er ein Buch über die Geschichte der Sezession und seiner Konföderationsregierung. Davis starb 1889 in New Orleans, sein Grab wurde vier Jahre später nach Richmond verlegt.

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