Amadeus
(Amadeus)



Film-Nr. 4956 (Spielfilm / Fernsehspiel)
Originaltitel Amadeus
Deutscher Titel Amadeus
Darsteller F. Murray Abraham, Tom Hulce, Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Dotrice, Christine Ebersole, Jeffrey Jones, Charles Kay, Kenny Baker, Lisabeth Bartlett, Barbara Bryne, Martin Cavina, Roderick Cook, Milan Demjanenko, Peter DiGesu, Roy Doctrice, Douglas Seale
Regisseur Milos Forman
Land, Jahr USA 1984
Bild, Ton Farbe   deutsch
Spielzeit 153 Minuten
Kassette(n) DivX Nr. 0
Handlung
Im 19.Jahrhundert: Der ehemalige Hofkomponist Antonio Salieri (F. Murray Abraham) wird nach einem Anfall von Selbstverstümmelung in ein Irrenhaus eingewiesen. Dort erzählt er seine Geschichte: Früher war er ein geachteter Mann, der für den König komponierte, hart arbeitend, gläubig und Gott mit seinen Werken preisend. Doch eines Tages lernt er Mozart (Tom Hulce) kennen, der an den Hof eingeladen wurde. Salieri ist entsetzt, der junge Mann ist ein durch und durch vulgäres Geschöpf, der aus seiner Sicht unfairerweise mit übermenschlichen musikalischen Gaben gesegnet ist, die er nicht zu schätzen weiß. Das Genie gleichermaßen hassend und bewundernd folgt er Mozarts Lebensweg, vom Neid zerfressen. Wo immer er kann, torpediert er die Karriere des legendären Komponisten, ergötzt sich aber gleichfalls manisch an jeder Note, die Mozart komponiert. Wie ein unsichtbarer Vampir sorgt er für Mozarts Abstieg, um diesen dann in Krankheit, Wahnsinn und Tod zu treiben, obwohl er damit sein eigenes Schicksal ebenfalls besiegelt.
Quelle: Online Film-Datenbank.  

Die letzten zehn Lebensjahre von Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791, in einer fiktiven Lebensbeichte erzählt von seinem Rivalen, dem Hofkomponisten Antonio Salieri. Mozart, von Regisseur Forman zugleich menschlich entmystifiziert und als Genie erneut verklärt, wird zum populären Helden eines aufwendig inszenierten Musik- und Künstlerfilms, der mit effektvollen Kinomitteln die Figur des Komponisten dem heutigen Publikum nahebringen will. Das Thema des zugrundeliegenden Theaterstücks - der Konflikt zwischen Genie und Mittelmaß, zwischen Schein und Realität von Kunstrezeption und Kunstproduktion - findet zwar Eingang in die Handlung, wird aber immer wieder von virtuos gestaltetem Entertainment überlagert.
Quelle: Kabel1-Filmlexikon.  

 

(1 Film)

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